Garstig, naja…
Den südwestlichsten Zipfel von den Westfjorden (Region Vesturbyggð) hätten wir ganz gerne auch mit in unsere Tour eingebaut. Insbesondere, weil eine Drohnenaufnahme vom Rauðisandur Strand bei perfekten Wetterverhältnissen eine kleinere Sensation gewesen wäre… Diese blieb jedoch aus: Stattdessen garstiges Regenwetter, Nebel und Windspitzen um die 100 km/h. Bei circa 40 km/h ist Schluss mit deren Flugkünsten. Die Lichtverhältnisse haben uns dann zum Endscheid kommen lassen, dieses Erlebnis auf die nächste Reise zu vertagen…
Und so starteten wir unseren Naja Tag… Wir verliessen die Westfjorde auf der Route 60 wieder Richtung Ringstrasse. Die Landschaft war noch einmal richtig schön und doch nicht mehr so spektakulär wie noch Tage zuvor.
Wir nahmen uns vor, oberhalb von Rauðisandur zwei Robben Observationspunkte zu besuchen. Denen war es aber offenbar auch zu garstig und es war keine einzige zu sichten. Eigentlich logisch bei diesem Wellengang, da hätte ich als Robbe auch nicht Lust auf ein Nickerchen mitten in der rauen See. Das hatten wir Flachlandmatrosen nicht bedacht… Naja, immerhin waren wir nicht die Einzigen…
Nach dieser Extraschlaufe auf der 711 fuhren wir durch bis nach Blönduós, einem grösseren Ort an der Ringstrasse. Ein Highlight war der Besuch in der Gallery Ós – Handcraft, wo regional gestrickte Waren angeboten werden. In einem Gespräch mit einer älteren Dame vor Ort lernten wir, dass wir im Anschluss durch das «isländische Langetental» fahren werden. Langes Tal, und so sah das dann aus:

Naja, schon ähnlich und trotzdem anders… Mehr Wasser fliesst runter, weil die Wässermatten von Madis und Lotzwil fehlen 😅..
So. Sonst noch was? Genau, hier noch paar Islandpferde – im Nebel 😉… Bis bald wieder…



