Trondheim und im Schnee auf der E6 weiter nordwärts
Heute waren wir bereits um 7:30 Uhr wach und haben uns zeitnah auf den weiteren Weg auf der E6 nordwärts gemacht. Nach einem kurzen Stopp bei einer „Bakeri“ (bis jetzt haben wir immer wieder supergutes Brot kaufen können) machten wir eine kurze Sightseeing Tour durch Trondheim. Ziemlich amerikanisch, nämlich mit dem Auto 😎. Ziemlich verschlafen war es am heutigen 24.12., wir können uns aber gut vorstellen, dass das Hafengebiet im Sommer ziemlich pulsiert. Auch hier interessant, wieviele Wohneinheiten direkt am Hafen erstellt wurden. Analog wie in Oslo…





Wie länger wir auf der E6 fuhren, umso intensiver wurde der Schneefall. Und die Verkehrsdichte nahm mit jedem gefahrenen km weiter ab. Irgendwann waren wir komplett alleine in der schneeweissen Umgebung.

Auch die Pampas ist für Elektroautos vorbereitet. Mit 170 kW können diese hier hurti geladen werden, daher ein „Hurtiglader“ 😉

Unterwegs trafen wir mehr Schneeräumfahrzeuge als zivile Autos. Diese waren mit ca. 50 km/h unterwegs und so mussten wir eine ganze Weile hinterherfahren, bis sich eine passende Überholmöglichkeit ergab.


Das absolute Highlight dann urplötzlich nach einer Rechtskurve. Steht doch plötzlich eine Elchkuh am Strassenrand 🤩! Zuvor hatten wir diskutiert, ob wir überhaupt was Tierisches sehen würden 😃. Langsam näherten wir uns und die Elchkuh verschwand nach kurzer Zeit wieder im Wald.











Für mich persönlich war ein zusätzliches Highlight, dass wir ungestört stundenlang mit 90 km/h auf schneebedeckter Fahrbahn fahren konnten, ohne dass ein 30 km/h-Schleicher bei 2 cm Schnee den ganzen Verkehr blockiert 😎.

Das Norlandsporten trennt Nordnorwegen mit einem Portal symbolisch von Trøndelag. Es gibt Stimmen die sagen, dass das wahre Norwegen erst hier anfängt.

Ergänzendes Highlight technischer Natur: ich hatte das Fernlicht bisher noch nie so lange am Stück eingeschaltet. Ist aber zur Einschätzung des Strassenverlaufs bei Schnee unerlässlich. Darum setzen die Einheimischen noch einen drauf und installieren eigens grelle Zusatzbeleuchtung – unglaublich, was das alles ausleuchtet 🤩!

Trotz permanent verändernden Sicht- und Strassenverhältnissen haben wir heute einen ziemlichen Gump Richtung Norden gemacht und befinden uns nun knapp unter dem nördlichen Polarkreis. Einen wunderbar idyllischen Camping haben wir gefunden, allerdings mit Ausnahme von Strom ohne Service.





