Oslo
Als wiederum sehr gute Wahl dürfen wir den Stellplatz auf dem Holmenkollen bezeichnen. Den riesigen Platz haben wir uns mit einem britischen Pärchen geteilt und wiederum super geschlafen. Morgens um 9:15 Uhr näherte sich ein weiteres Fahrzeug, aus dem dann die Jufflispriessen (= Langlaufski) und ein Hund „extrahiert“ wurden. Hier oben ist ein Paradies für Langläufer, einzig der Schnee ist etwas pfludig.

Mit der U-Bahn Linie 1 konnten wir in 45 Minuten direkt vom Hoger in die City fahren oder quasi vors königliche Schloss.

Leider wurde uns von den Royals kein Kaffee angeboten, weshalb wir uns in der Shoppingmeile selber umschauen mussten. Zum feinen Cappuccino wurde ich plötzlich aus dem Nichts heraus von einer Zimtschnecke bedroht und musste sie instinktiv vernichten 😋😃.

Unsere Entdeckungstour führte als Nächstes zum Opernhaus, das mit seiner einzigartigen Architektur die Begehung des Daches zulässt. Überall war es eisig und daher recht amüsant, die Winterschuhe der anderen Touristen zu analysieren. Immerhin waren keine Flipflops wie einst auf dem Titlis zu erspähen… 🤦♂️😊 Die Aussicht ist es jedenfalls wert, da hochzusteigen.


Das neben dem Opernhaus befindliche Kunstmuseum Munch ist ein weiteres architektonisches Highlight, welches wir bei einer Begehung des benachbarten, neu geschaffenen Stadtviertels Bjørvika aus allen Winkeln begutachten konnten. Die Häuser rund um die Oper und Munch sind alle in ihrem Design sehr speziell und sehenswert.


Eine Besonderheit auf Wasser sind die zahlreichen schwimmenden Saunen, die zahlreich von Gästen besucht waren. Die Abkühlung nach der Sauna findet direkt im Hafen statt, eine grosse Temperaturdifferenz ist damit garantiert 🥵🥶.

Den Abschluss unserer Oslo Downtown Besichtigung bildete den Besuch auf Aker Brygge, einem trendigen Viertel im westlichen Bereich des Hafens. Muss man gesehen und degustiert haben 🤩.



Wieder zurück auf dem Holmenkollen und bereits wieder fahrend in Bewegung, wollten wir uns ein Highlight nicht entgehen lassen. Die Skisprungschanze Holmenkollenbakken da oben. Mit ihrem speziellen, markant auskragenden Design ist sie sogar von der Stadt aus zu sehen. Aus der Nähe wahrlich ein Meisterwerk! Im Ziel unten kann man sich kaum vorstellen, dass da jemand lebendig runterkommt, unglaublich!


Wir haben uns anschliessend via der viel befahrenen E4 Richtung Norden bewegt und nach rund 3 Stunden Fahrt einen verlassenen, aber geöffneten Campingplatz nördlich von Lillehammer gefunden. Super ausgestattet mit Küche, heissen Duschen und elektrischem Anschluss für unser Keramikheizöfeli…




Morgen ist ein Skitag in Kvitfjell geplant, das war 1994 ein olympischer Austragungsort und soviel zu lesen ist, wird Marco Odermatt und Co. im März hier zugegen sein. Das Wetter soll jedenfalls passen und so werden wir die Piste für Odi schon mal inspizieren 😎:



One Comment
Pesche
Äs gseht aues chli sehr früsch us…🥶🥶🥶🥶🥶🥶🥶