2023 USA East Coast

Anreise New York

Den Bundesstaat Connecticut zwischen Rhode Island und dem Empire State New York haben wir heute sprichwörtlich nur durchkreuzt. Einerseits, weil von Auswärtigen an allen Stränden (zu viel) Geld eingestrichen wird und von Einheimischen nicht. Und mit auswärtig sind nicht wir Schweizer alleine gemeint, sondern alle, die von ausserhalb von Connecticut herkommen. Ein kleiner Boykott, der vermutlich niemand bemerken wird 😝. Andererseits, weil wir in ein gewaltiges Gewitter gefahren sind, so dass die Strassengullis vor lauter Wasser in Kürze überfordert waren… Ähm Gullis? Fehlanzeige! Die gibt es in den USA in der Regel nicht und so werden die Strassen kurzum zu wahrhaftigen Pools. Trotz Scheibenwischer am maximalen Anschlag hatten wir kaum noch Sicht nach vorne. Zum Glück konnten wir mit unserem GMC auf ordentlich Gewicht zählen und so produzierten wir zwischendurch 2 Meter hohe Wellen 😂.

Ein Highlight konnten wir dann trotzdem noch ausmachen und zwar den Küstenort Mystic,

Wir wussten, dass die Anreise von Norden nach New York besonders sein würde. Aber soooo spektakulär hätten wir uns nicht erträumt!

Via Bronx sind wir auf dem «FDR Drive» oder ausgeschrieben dem Franklin D. Roosevelt East River Drive Richtung Südspitze Manhattans gefahren. Dabei konnten wir auf der rechten Seite kurz das Empire State Building erhaschen und auf der linken Seite die Roosevelt Island und die aus Spider-Man bekannte Ed Koch Queensboro Bridge mit der einzigartigen Konstellation mit vorgelagerter Gondelbahn…

Als nächstes die massive Williamsburgbrücke, unter welcher wir im Stau das gewaltige Scheppern der Bahn hören konnten.

Im Anschluss an die beeindruckende Manhattan Bridge war die weltberühmte Brooklyn Bridge zu sehen. Dutzende Touristen darauf – schon bald werden wir es ihnen gleichtun.

Gespannt war ich als Fahrer auf die Unterführung des Battery Parks, der sich an der Südspitze Manhattans befindet. Denn auf Google Maps sieht das alles schrecklich eng aus. Ist es auch. LKWs dürfen auf dem FDR Drive nicht fahren, spätestens bei dieser Unterführung weiss man warum. Ziemlich eng das Ganze und vollgestossen mit Ungeduldigen. Die Ausfahrt aus dem Tunnel umso spektakulärer: Mit direkter Sicht auf das „One World Observatory“, demjenigen Tower, der nach den Anschlägen von 9/11 in Rekordtempo neu gebaut wurde.


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