{"id":2017,"date":"2023-08-10T16:00:00","date_gmt":"2023-08-10T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/?p=2017"},"modified":"2023-08-10T17:33:34","modified_gmt":"2023-08-10T15:33:34","slug":"zahlenspiele-vor-der-rueckreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/?p=2017","title":{"rendered":"Zahlenspiele vor der R\u00fcckreise"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun sitze ich hier in der Lobby des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/oRsRDAzTS8pmzQQY8\" target=\"_blank\">Marriott&#8217;s Villas at Doral Komplex<\/a> und lasse die Gedanken schweifen, w\u00e4hrenddem sich der Rest der Familie zum Abschluss am Pool vergn\u00fcgt. Vorab: Dieses AirBnB war die perfekte Wahl f\u00fcr die letzten Tage in Miami. Nun haben wir um 10 Uhr morgens ausgecheckt und k\u00f6nnen die Annehmlichkeiten bis zu unserer Abreise zum Flughafen am Nachmittag weiterhin kostenlos nutzen. Kann ich also definitiv empfehlen, zumal es auch noch preiswerter war als ein vergleichbares &#171;normales&#187; Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wichtige Aufgabe habe ich heute erledigt: Den Tachostand des Mietwagens aufgenommen zwecks Auswertung der gefahrenen Strecke \ud83d\ude04. Zur emotionalen Verarbeitung ist es noch zu fr\u00fch, von daher kommen nun paar Zahlenspiele \ud83d\ude0e&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Grobplanung der Fahrstrecke anhand Google Maps hatte ich 629 km weniger errechnet &#8211; diese Mehrkilometer sind gr\u00f6sstenteils hier in Miami zusammengekommen, wo ich gar keine Fahrstrecken einkalkuliert hatte. Die diversen Ausfl\u00fcge in Shopping Malls und zu den Str\u00e4nden summierten sich zu einer stattlichen Strecke. Vom Mietauto her \u00fcberhaupt kein Problem, denn hier hatten wir &#8211; wie es in den USA \u00fcblich ist &#8211; keine Begrenzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir waren insgesamt 3&#8217;305 Meilen oder umgerechnet 5&#8217;319 km im Auto unterwegs von Boston via Key West nach Miami. Zum Vergleich: F\u00fcr unsere &#171;magischen&#187; Ferien in Norwegen letztes Jahr fuhren wir f\u00fcr die R\u00fcckreise von den Lofoten bis nach Hause rund 3&#8217;200 km. Eine eindr\u00fcckliche Distanz also, jedoch f\u00fchlte es sich nie wirklich beschwerlich an. Auch beim heutigen R\u00fcckflug wird sich bemerkbar machen, dass wir wesentlich weiter s\u00fcdlich angekommen sind: Nach Boston dauerte der Flug 8 Stunden, Miami nach Z\u00fcrich wird rund 9 Stunden dauern trotz R\u00fcckenwind vom Jetstream. Gut zu sehen auf diesem Bild:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Flightmap-ZRH-BOS-MIA-ZRH-1024x512.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-626\" srcset=\"https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Flightmap-ZRH-BOS-MIA-ZRH-1024x512.png 1024w, https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Flightmap-ZRH-BOS-MIA-ZRH-300x150.png 300w, https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Flightmap-ZRH-BOS-MIA-ZRH-768x384.png 768w, https:\/\/oeder.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Flightmap-ZRH-BOS-MIA-ZRH.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:14px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit unserem <a href=\"https:\/\/www.gmc.com\/suvs\/yukon\/denali\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.gmc.com\/suvs\/yukon\/denali\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2023 GMC Yukon Denali<\/a> konnten wir rund 19 Meilen pro Gallone Benzin fahren, f\u00fcr Europ\u00e4er keine gute Einheit f\u00fcr eine gute Einsch\u00e4tzung. Daher hier die Umrechnung: Dies entspricht 30.57 km pro 3.79 Liter Benzin und ergibt somit einen durchschnittlichen Verbrauch von 12,4 Liter pro 100 km. Jedenfalls ein beachtlich tiefer Wert f\u00fcr eine 6,2 Liter V8 Maschine mit 420 PS \ud83e\udd29. (Laut Anzeige schaffte der vorherige Mieter bloss 14 Meilen pro Gallone &#8211; das w\u00e4ren dann umgerechnet 17 Liter pro 100 km \ud83d\ude06&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die gesamte Fahrstrecke haben wir somit rund 174 Gallonen Benzin verbraucht und bei einem angenommenen durchschnittlichen Benzinpreis von 3.60 USD\/Gallone somit 626 USD ausgegeben. Bei einem W\u00e4hrungskurs von 0.87 CHF\/USD also 545 CHF. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Vergleich: Unser California konsumiert grossz\u00fcgig angenommene 9 Liter Diesel pro 100 km. Die gleiche Strecke h\u00e4tte uns in Europa bei einem durchschnittlichen Preis von 1.75 CHF\/Liter insgesamt 838 CHF gekostet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sprit in der USA ist im Verh\u00e4ltnis zu Lebensmittel etc. viel zu g\u00fcnstig. Obschon im Vergleich zu 2002 deutlich mehr sparsamere Autos auf den Strassen zu sehen sind, ist die Mehrheit nach wie vor mit hohen Verbr\u00e4uchen unterwegs. Da liegt ein Riesenpotential zur Reduktion der Emissionen brach und es scheint, als w\u00fcrde man sich nach wie vor an den goldenen Zeiten im Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten festklammern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darf man das schreiben, wenn man selbst mit dem Flieger und einem Premium SUV unterwegs war? Ich finde ja, denn gegens\u00e4tzlicher zu Norwegen 2022 &#8211; die den Umstieg auf Elektroautos mit Nachdruck pushen &#8211; k\u00f6nnte gr\u00f6sser fast nicht sein. Wir haben alle Erlebnisse in diesen L\u00e4ndern sehr genossen und uns in beiderorts an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Hier in den USA scheinen meine Gedanken einfach einen Schritt weiter zu gehen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun sitze ich hier in der Lobby des Marriott&#8217;s Villas at Doral Komplex und lasse die Gedanken schweifen, w\u00e4hrenddem sich der Rest der Familie zum Abschluss am Pool vergn\u00fcgt. Vorab: Dieses AirBnB war die perfekte Wahl f\u00fcr die letzten Tage in Miami. Nun haben wir um 10 Uhr morgens ausgecheckt und k\u00f6nnen die Annehmlichkeiten bis zu unserer Abreise zum Flughafen am Nachmittag weiterhin kostenlos nutzen. Kann ich also definitiv empfehlen, zumal es auch noch preiswerter war als ein vergleichbares &#171;normales&#187; Hotel. Eine wichtige Aufgabe habe ich heute erledigt: Den Tachostand des Mietwagens aufgenommen zwecks Auswertung der gefahrenen Strecke \ud83d\ude04. Zur emotionalen Verarbeitung ist es noch zu fr\u00fch, von daher kommen nun paar Zahlenspiele \ud83d\ude0e&#8230; Bei der Grobplanung der Fahrstrecke anhand Google Maps hatte ich 629 km weniger errechnet &#8211; diese Mehrkilometer sind gr\u00f6sstenteils hier in Miami zusammengekommen, wo ich gar keine Fahrstrecken einkalkuliert hatte. Die diversen Ausfl\u00fcge in Shopping Malls und zu den Str\u00e4nden summierten sich zu einer stattlichen Strecke. Vom Mietauto her \u00fcberhaupt kein Problem, denn hier hatten wir &#8211; wie es in den USA \u00fcblich ist &#8211; keine Begrenzung. Wir waren insgesamt 3&#8217;305 Meilen oder umgerechnet 5&#8217;319 km im Auto unterwegs von Boston via Key West nach Miami. Zum Vergleich: F\u00fcr unsere &#171;magischen&#187; Ferien in Norwegen letztes Jahr fuhren wir f\u00fcr die R\u00fcckreise von den Lofoten bis nach Hause rund 3&#8217;200 km. Eine eindr\u00fcckliche Distanz also, jedoch f\u00fchlte es sich nie wirklich beschwerlich an. Auch beim heutigen R\u00fcckflug wird sich bemerkbar machen, dass wir wesentlich weiter s\u00fcdlich angekommen sind: Nach Boston dauerte der Flug 8 Stunden, Miami nach Z\u00fcrich wird rund 9 Stunden dauern trotz R\u00fcckenwind vom Jetstream. Gut zu sehen auf diesem Bild: Mit unserem 2023 GMC Yukon Denali konnten wir rund 19 Meilen pro Gallone Benzin fahren, f\u00fcr Europ\u00e4er keine gute Einheit f\u00fcr eine gute Einsch\u00e4tzung. Daher hier die Umrechnung: Dies entspricht 30.57 km pro 3.79 Liter Benzin und ergibt somit einen durchschnittlichen Verbrauch von 12,4 Liter pro 100 km. Jedenfalls ein beachtlich tiefer Wert f\u00fcr eine 6,2 Liter V8 Maschine mit 420 PS \ud83e\udd29. (Laut Anzeige schaffte der vorherige Mieter bloss 14 Meilen pro Gallone &#8211; das w\u00e4ren dann umgerechnet 17 Liter pro 100 km \ud83d\ude06&#8230;) F\u00fcr die gesamte Fahrstrecke haben wir somit rund 174 Gallonen Benzin verbraucht und bei einem angenommenen durchschnittlichen Benzinpreis von 3.60 USD\/Gallone somit 626 USD ausgegeben. Bei einem W\u00e4hrungskurs von 0.87 CHF\/USD also 545 CHF. Zum Vergleich: Unser California konsumiert grossz\u00fcgig angenommene 9 Liter Diesel pro 100 km. Die gleiche Strecke h\u00e4tte uns in Europa bei einem durchschnittlichen Preis von 1.75 CHF\/Liter insgesamt 838 CHF gekostet. Der Sprit in der USA ist im Verh\u00e4ltnis zu Lebensmittel etc. viel zu g\u00fcnstig. Obschon im Vergleich zu 2002 deutlich mehr sparsamere Autos auf den Strassen zu sehen sind, ist die Mehrheit nach wie vor mit hohen Verbr\u00e4uchen unterwegs. 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